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Checkliste Wärmepumpentrockner

Eine Checkliste für Wärmepumpentrockner.Ein Wärmepumpentrockner gehört zu den modernsten Haushaltsgeräten. Doch welche Funktionen sind wirklich wichtig und worauf sollten Sie beim Kauf achten?
Schauen Sie sich unsere 12 Checkpunkte an:

1. Bauweise – freistehend, säulenfähig oder Einbaugerät?

Frontlader haben sich auf dem Markt durchgesetzt. Letztlich entscheidet jedoch der geplante Aufstellungsort über die Bauweise des Wärmepumpentrockners. Fehlt es an der nötigen Stellfläche für einen separaten Trockner, sind Geräte, die sich auf einer Waschmaschine platzieren lassen – sogenannte säulenfähige Trockner – eine sehr gute Lösung. Die meisten Trockner messen in der Höhe ca. 85 cm und in der Breite etwa 60 cm. Die Tiefe variiert zwischen 58 und 63 cm. Da Wärmepumpentrockner kaum Wärme an die Umgebung abgeben, sind diese auch zum Einsatz in einer Wohnküche geeignet. Die meisten Unterbau- oder Einbaumodelle lassen sich für ein optisch ansprechendes Gesamtbild mit einer einheitlichen Möbeloptik versehen, wodurch auch ein Teil des Schalls geschluckt wird. Achten Sie in Bezug auf den geplanten Aufstellungsort auch auf den Türanschlag. Nicht bei allen Herstellern lässt sich dieser wechseln.

2. Kondensationseffizienzklasse

Gerade wenn Sie den Wärmepumpentrockner in der Wohnung aufstellen möchten, ist ein Blick auf das EU-Energielabel sinnvoll. Denn jeder Trockner, auch ein moderner Wärmepumpentrockner, gibt einen gewissen Anteil des kondensierten Wassers an die Umgebung ab. Wählen Sie mindestens ein Gerät, das der Kondensationseffizienzklasse B oder sogar A entspricht. Die Angabe finden Sie auf dem Energielabel links unten.

3. Ladekapazität

Wie viel Wäsche fällt in Ihrem Haushalt zum Trocknen an? Einfachheitshalber orientieren Sie sich an der maximalen Füllmenge Ihrer Waschmaschine. Durchschnittlich große Wärmepumpentrockner bieten eine Ladekapazität von 7 bis 8 kg, kleinere gibt es ab 6 kg und die größten Haushaltstrockner fassen 9 kg. Ein voll beladener Wäschetrockner arbeitet am sparsamsten. Variiert das Wäschevolumen häufig, sollten Sie sich für den größeren Trockner entscheiden. Bei nicht vollständig gefüllter Trommel knittert die Wäsche weniger. Dies erspart Ihnen ein zeitraubendes Bügeln. Außerdem trocknet die Wäsche in einer größeren Trommel schneller, das spart wiederum Kosten bei einem geringeren Energieverbrauch.

4. Energieeffizienzklasse

Hier sehen Sie die Energieeffizienzklasse der Wärmepumpentrockner.Mit einem Wärmepumpentrockner haben Sie sich bereits für den energieeffizientesten Wäschetrocknertyp entschieden. Wärmepumpentrockner besitzen mindestens die Energieeffizienzklasse A+. Neuere Modelle verfügen über A++ oder sogar A+++. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung der Trockner von etwa 13 Jahren summieren sich selbst geringe Differenzen zu größeren Summen.

5. Welche Trockenprogramme benötigen Sie?

Die meisten Trockner bieten neben den Standardprogrammen speziell abgestimmte Programme für Oberhemden, Jeans und andere Textilien an. Wichtig sind ein Schnellprogramm und, abhängig von Ihren Anforderungen und der Wäsche, eventuell eines oder mehrere der folgenden Sonderprogramme:

  • Kurzprogramme für Sportkleidung
  • Seiden- und/oder Wollprogramme für besonders empfindliche Textilien
  • Dampf-Auffrischungsprogramme
  • Daunenprogramm für Daunenjacken und Daunenkissen
  • Dampfglätten, um das Bügeln zu umgehen
  • Imprägnieren von Outdoor-Kleidung oder Schuhen
  • XXL-Programm für besonders große Wäschestücke.
  • „SoftFinish“-Programm zum Auffrischen der Wollfasern

6. Zeit- oder sensorgesteuertes Trocknen?

Oftmals arbeiten besonders günstige Wärmepumpentrockner nur zeitgesteuert. Doch zumindest bei einigen der Trockenprogramme sollte ein Sensor die Restfeuchte der Wäsche messen und damit für den gewünschten Trocknungsgrad sorgen. Dadurch wird die Wäsche niemals „übertrocknet“ und obendrein sparen Sie damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

7. Weitere nützliche Zusatzfunktionen

  • Gibt es eine Startzeitvorwahl, um einen günstigen Nachtstromtarif zu nutzen oder eine „Fertig In“-Option für pünktlich getrocknete Wäsche?
  • Verfügt der Wäschetrockner über eine Kindersicherung?

8. Bedienung

  • Kommen Sie mit einem Drehwahlschalter und aufgedruckten Bedienungshinweisen zurecht oder bevorzugen Sie Druck- beziehungsweise Sensortasten und ein interaktives Display?
  • Wie werden Servicehinweise (verstopftes Flusensieb, voller Kondenswasserbehälter) angezeigt? Akustisch, mittels LEDs oder über ein Display?
  • Gibt es eine Restzeitanzeige oder ein akustisches Signal bei Programmende?
  • Aktuelle Modelle verfügen über einen Netzwerkanschluss. Damit lassen sich diese WLAN-fähigen Geräte aus der Ferne bedienen und übermitteln einen Hinweis bei Programmende. Außerdem gestaltet sich die Fehlersuche bei einer Störung einfacher.

9. Pflege und Wartung

  • Ist das Flusensieb leicht zu reinigen?
  • Besitzt der Trockner einen selbstreinigenden Wärmetauscher oder ist dieser zumindest leicht zugänglich?

10. Höherer Bedienungskomfort

  • Wenn Sie die Wäsche während des Trocknungsvorgangs sehen möchten, wählen Sie einen Trockner mit einer Glastür und eventuell sogar einer Innenbeleuchtung.
  • Eine größere Türöffnung sorgt für ein bequemes Beladen und Entnehmen der Wäsche.

11. Zusätzliche Ausstattung

  • Gibt es eine Kondenswasserableitung?
  • Die meisten Hersteller statten ihre Modelle mit sogenannten Schontrommeln aus, die einen sanfteren Umgang mit der Wäsche bieten.
  • Eine reversierende Trommel sorgt für einen verbesserten Knitterschutz.

12. Garantie

Einige Hersteller sind von der Qualität ihrer Geräte so sehr überzeugt, dass sie für bestimmte Geräteteile eine deutlich verlängerte Garantie geben, wie beispielsweise auf den Motor.


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